Design erweitert den Produkthorizont

Seit über zwölf Jahren begleiten wir das Familienunternehmen Liebherr bei der Entwicklung neuer Kräne. Der Gestaltungsrahmen ist dabei in großen Teilen von der Technologie, der Statik und der Wirtschaftlichkeit bestimmt - Aber nicht nur.


In der detaillierten Betrachtung der Nutzerinteraktion entdecken wir zuverlässig Potenzial für neue Funktionsansätze. Insbesondere beim Kran zahlen nutzerzentriert gestaltete Baugruppen auf die markenspezifische Nah- und Fernwirkung ein.

Markenkommunikation über das Produkt

Die Nachfrage nach neuen Wohn- und Büroflächen im urbanen Raum steigt exponentiell. Kontinuierlich werden ganze Stadtviertel neu gestaltet, der Wandel ist permanent. Kräne sind dabei ein fester Bestandteil des Stadtbildes – allgegenwärtig mit ihrer Funktion, aber in der Vergangenheit ohne positive Assoziation zu einer bestimmten Marke oder einem Unternehmen.

Mit dem Schnelleinsatzkran 81 K erzählen wir gemeinsam mit Liebherr eine Erfolgsgeschichte an der Schnittstelle von Design und Technik.

Blick über den statischen Gestaltungshorizont

Die Produktentwicklung bei Kränen und Schnelleinsatzkränen ist stark von der Materialauswahl und der statischen Produktkonzeption geprägt. Gestaltungspotential erschließt sich überall dort, wo der Bauhandwerker mit dem Gerät in Interaktion tritt, der Auf- und Abbau schnell und sicher vonstatten gehen muss, und nicht zuletzt bei den großen Formelementen wie der Gegengewichte und den statikunabhängigen Anbau- und Verkleidungsbauteilen.

In der engen Zusammenarbeit mit Liebherr entstand eine Designvision, die das Produkt Kran von den märktüblichen Modellen abhebt. Nutzerorientierung, die Umsetzung von technischen Innovationen und die starke Präsentation der Marke stehen bei der Entwicklung im Vordergrund.

Nutzerzentrierte Gestaltung in Aktion

Ein perfektes Beispiel für eine neu gestaltete Funktion ist der Schaltschrank. Das klassische Anbauteil integrieren wir beim 81 K zum ersten Mal in die Kranbasis. Durch die veränderte Öffnungsrichtung erhält er praktischen Mehrwert: Im geschlossenen Zustand ist die Steuerung und Elektronik wie bisher vor Nässe und Schmutz geschützt. Geöffnet schützt er Techniker zusätzlich vor Sonneneinstrahlung und Regen.

In der Designtheorie ist das nur eine neue Ausführungsvariante. In der Praxis können Arbeiten an der Kransteuerung jetzt bei jeder Witterung durchgeführt werden.

Fusion von Funktion, Form und Farbe

Die Kräfte und Momente, die durch das Anheben von Lasten an einem Kran angreifen, werden vom Ausleger über das Turmfachwerk und entsprechende Zugseile zum Gegengewicht geleitet und ausgeglichen.

In den Radien an statischen Bauelementen nehmen wir diesen Kraftfluss auf. So verschmelzen Form und Grundfunktion des Krans zu einer wiedererkennbaren Einheit.


Durch ein neu entwickeltes Farb- und Brandingkonzept verschmelzen Funktionsgruppen visuell und die Kräne der Marke Liebherr treten prominent, einzigartig und wiedererkennbar im Stadtbild auf.

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